Formulierung von Fragebogen-Fragen

cover-question-wording-formulierung-von-fragebogen-fragenRolf Porst vom Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (Mannheim) hat in seinem Skriptum „Question Wording – Zur Formulierung von Fragebogen-Fragen“ zehn Gebote  der Frageformulierung aufgestellt:

  1. Du sollst einfache, unzweideutige Begriffe verwenden, die von allen Befragten in gleicher
    Weise verstanden werden!
  2. Du sollst lange und komplexe Fragen vermeiden!
  3. Du sollst hypothetische Fragen vermeiden!
  4. Du sollst doppelte Stimuli und Verneinungen vermeiden!
  5. Du sollst Unterstellungen und suggestive Fragen vermeiden!
  6. Du sollst Fragen vermeiden, die auf Informationen abzielen, über die viele Befragte mutmaßlich nicht verfügen!
  7. Du sollst Fragen mit eindeutigem zeitlichen Bezug verwenden!
  8. Du sollst Antwortkategorien verwenden, die erschöpfend und disjunkt (überschneidungsfrei)
    sind!
  9. Du sollst sicherstellen, dass der Kontext einer Frage sich nicht auf deren Beantwortung
    auswirkt!
  10. Du sollst unklare Begriffe definieren!

Diese zehn Gebote lassen sich auch für die Fragebogenerstellung im Rahmen der Vorwissenschaftlichen Arbeit gut einsetzen. Im Skriptum sind sie anhand von Beispielen verständlich erklärt.

Skriptum: Question Wording (PDF, 11 Seiten) >>

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