Zeitmanagement nach Beppo, dem Straßenkehrer (MOMO)

Im Buch „MOMO“ von VWA_me-ZeitmanagementMichael Ende erklärt Beppo, der Straßenkehrer wie er bei einer langen Straße vorgeht. Die Technik (Motivation und Zeitmanagement) kann auf das Arbeiten an der Vorwissenschaftlichen Arbeit übertragen werden.

Die Idee dazu stammt aus dem Buch „Der rote Faden“ von Martina Schmitz und Nicole Zöllner.

 

 

 

 

 

Themenfindung, Hypothese, Forschungsfrage

Das Thema der abschließenden Arbeit (vorwissenschaftlichen Arbeit) muss im Einvernehmen zwischen Prüfungskandidaten und dem Prüfer mit Zustimmung der Schulbehörde erster Instanz festgelegt werden.
In der Themenstellung ist zu berücksichtigen:
– Bildungsziel der Schulart / Fachrichtung (Naturwissenschaft, Sport, Sprache, Informatik, Musik, Bildnerisches Gestalten, …)
– mittelbarer Bezug zum Lehrplan
– fächerübergreifende Themen sind möglich (muss von einer Betreuungsperson betreut werden können)

Die Themenstellung soll eine
Forschungsfrage beantworten oder eine
Hypothese bestätigen oder widerlegen.

Es muss auf die möglichst konkrete Formulierung der Themenstellung geachtet werden. Zu berücksichtigen sind die verfügbaren Ressourcen (Finanzen, Zeit, …) zur Bewältigung der vorwissenschaftlichen Arbeit. Ein Ressourcenmangel (z.B. beim Bedarf an Spezialgeräten, spezielle Experimente, …) könnte durch eine Kooperation mit einem Betrieb, einer Universität, Behörde (z.B. Zugang zu Daten) gelöst werden.

Bei der Konkretisierung der Fragestellung kann es sinnvoll sein,
– sich auf einen Teilaspekt
– eine spezielle Eigenschaft (bei physikalischen, chemischen Experimenten)
– eine regionale Dimension
zu konzentrieren.

Quellen:
http://www.bmukk.gv.at/medienpool/20130/reifepruefung_ahs_vwa.pdf, Stand Jänner 2011 [26.8.2011]
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010057  [26.8.2011]

Umfang (Seitenanzahl, Zeichenanzahl) der vorwissenschaftlichen Arbeit

Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur sieht für die vorwissenschaftliche Arbeit einen Umfang (Texteil und Abstract) zwischen 45.000 und 60.000 Zeichen vor. Das sind ca. 15 bis 20 Seiten wenn man mit ca. 300 Wörtern pro Seite rechnet. In die Berechnung der Zeichenanzahl sind die Leerzeichen mit eingerechnet. Nicht gezählt werden dürfen Vorwort und die Verzeichnisse (Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis usw.)

Zusammenfassung:

  • Textteil und Abstract
  • 45.000 – 60.000 Zeichen
  • inkl. Leerzeichen
  • exkl. Verzeichnisse

Quelle: http://www.bmukk.gv.at/medienpool/20130/reifepruefung_ahs_vwa.pdf, Seite 14, Stand Jänner 2011 [6.8.2011]

Problematisch und bisher (6.8.11) noch ungeklärt ist der Umfang für vorwissenschaftliche Arbeiten bei denen die Hauptarbeit in Konstruktionen (DG), künstlerischen Arbeiten (BE), experimentelle Arbeiten (Physik, Chemie) und ähnlichem ist. Eine möglicher Lösungsansatz ist das Beschreiben der Arbeit in Worten (z.B. in Konstruktionsbeschreibungen, Experimentierbeschreibungen, …) aber vielleicht kommt noch eine bessere Lösung.

Zeitplanung der VWA am Smartphone

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Zeitplan zur Vorwissenschaftlichen Arbeit

Für den zeitlichen Ablauf sieht das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur folgende Schritte vor:

  • Vorletzte Schulstufe, 1. Semester: Anmeldung und Themenfindung
  • Vorletzte Schulstufe, 2. Semester: Genehmigung durch die Schulbehörde
  • Letzte Schulstufe, Beginn des 2. Semesters (Ende Februar): Abgabe der Vorwissenschaftlichen Arbeit inkl. Begleitprotokoll.
  • Präsentation und Diskussion zu einem von der Schulbehörde festgelegten Termin

Quelle: http://www.bmukk.gv.at/schulen/unterricht/ba/reifepruefung.xml#toc3-id8 [Stand 24.7.2011]

In der Oberstufe sollte die Vorbereitung von der 5. Klasse an starten (soweit nicht schon in der Unterstufe mit der Vorbereitung begonnen wurde).

  • Informatik: Technische Grundlagen zum Schreiben der Vorwissenschaftlichen Arbeit
  • Deutsch: Textsorte, Zitieren
  • Alle Fächer: Referate inkl. Zusammenfassungen als Vorbereitung

Downloads

Aufbau und Inhalt einer vorwissenschaftlichen Arbeit

Als Bestandteile einer vorwissenschaftlichen Arbeit nennt das bm:ukk in seiner Handreichung 1):

Titelblatt
Abstract in der Sprache der Arbeit (oder in Englisch)
Vorwort (optional)
Inhaltsverzeichnis
Textteil: Einleitung – Hauptteil – Schluss (Fazit)
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis (optional)
Abkürzungsverzeichnis (optional)
Glossar (optional)
Anhang (optional)
Begleitprotokoll und Aufzeichnungen der Lehrkraft

 Weitere mögliche Inhalte, die in der Handreichung nicht genannt werden:
– Deckblatt (optional)
– Formelverzeichnis (optional)
– Tabellenverzeichnis (optional)
– Personen, Orts- oder Sachverzeichnisse (optional)
– Dankesworte (optional)
– Eidesstattliche Erklärung

Quelle:
1) bmukk (2011), „Vorwissenschaftliche Arbeit“ – Eine Handreichung, Online im Internet  URL: http://www.bmukk.gv.at/medienpool/20130/reifepruefung_ahs_vwa.pdf [Stand: 19.7.2011], Seite 15

Planung und Organisation der VWA mit OpenProj

Gute Planung und ein effektives Zeitmanagement ist ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu einer erfolgreien vorwissenschaftlichen Arbeit. Die kostenlose Software OpenProj ermöglicht eine zeitliche Planung und eine Übersicht. Die Benutzeroberfläche von OpenProj ist auf deutsch. Ein Dokument für eine Musterplanung wird in Kürze hier zum Download angeboten werden.
 
Zur OpenProj-Homepage (engl.) >> 
 
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